
Kronen Zeitung
2. KLASSE SÜD A
Trotz Pleitenserie brennt das Herz für den ASK
Der ASK Goberling ist der einzige rot-goldene Klub ohne Punkt in dieser Spielzeit. Man wartet gar seit zehn Monaten auf einen Sieg. Die Leidenschaft ging trotzdem nicht verloren.
Ein Blick auf die Tabelle wirkt fast erschreckend für alle, die es mit den Rot-Weißen aus dem Südburgenland halten. Der ASK Goberling ist aktuell Schlusslicht der 2. Klasse Süd A – und der einzige rot-goldene Klub ohne Punktgewinn. Noch bitterer: Der letzte Sieg datiert aus dem Mai 2025, liegt fast zehn Monate in der Vergangenheit. „Uns fehlt heuer einfach die Qualität“, spricht Sektionsleiter Patrik Friedel Klartext. Der Verein wollte bewusst einen neuen Weg gehen, setzte auf einheimische Spieler statt Legionäre.
Dabei war man erst zur Saison 2023/24 hauchdünn aus der 1. Klasse abgestiegen. Die Kursänderung, weg von Legionären, war in Goberling wohl ein Fehlgriff, aber sicher kein Weltuntergang. „Im Sommer wird es Veränderungen geben. Das kann nicht unser Anspruch sein, dort unten zu stehen“, weiß der Sektionsleiter. In den kommenden Jahren soll’s schleunigst bergauf gehen. Die 1. Klasse wird wieder angepeilt.
Trotz der sportlichen Talfahrt gibt es etwas, das nicht verloren gegangen ist. „Wir haben nach wie vor eine tolle Kameradschaft, halten weiterhin zusammen“, verspricht der Sektionsleiter. „Unser Herz schlägt trotzdem für den ASK – deswegen werden wir da gemeinsam wieder rauskommen.“
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